Sedat Müstak hörte aufmerksam zu, als ihm das Lingener Projekt LinaS vorgestellt wurde. Im Rahmen des niedersächsischen Projektes NiKo hat er sich selber schon für das Thema Integration eingesetzt. Ein Projekt, welches hunderte von Jugendlichen über den Tanz und Hip Hop zusammenführte. In Fragen zur Migration war er auch in seiner Heimatstadt Wesermarsch beratend tätig.

Sedat Müstak, bodenständig, ehrlich und geradeaus, wusste somit was es bedeutet, Integration von Menschen die außerhalb der Gesellschaft leben, bewirken zu wollen. Der Weg von LinaS überzeugte ihn. Durch seine eigenen Erfahrungen weiß er um das besondere Engagement, welches die vielen Menschen leisten, die sich dem Projekt LinaS angeschlossen haben und sich für ein Miteinander zwischen Menschen mit und ohne Behinderung in den verschiedenen Sportvereinen einsetzen.
Kurzerhand überlegte er sich gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Özlem Caliskan, die Fachübungsleiter in ihr Restaurant Baba Can einzuladen. Als Dank und Annerkennung der meist ehrenamtlich geleisteten Arbeit. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Menschen besondere Anerkennung verdienen für das was sie für das Projekt tun und in Zukunft noch tun werden…dafür koche ich sogar selber“, sagte Sedat.
Sedat möchte künftig helfen, nicht nur mit einer Einladung. Er möchte aktiv anpacken, vielleicht selbst etwas gestalten und Lingen, seiner neuen Heimat, etwas zurückgeben und auch hier soziale Verantwortung übernehmen. Sedat und Özlem sind angekommen und setzen Zeichen.
Herzlich Willkommen und vielen Dank.
Am 17. August um 18.00 Uhr treffen sich alle LinaS Fachübungsleiter und Vertreter der Verbände und Institutionen zum Start ihrer Fortbildungsreihe im Restaurant Baba Can an der Georgstraße.
Text: Frank Eichholt