Zukunftstag im Christophorus-Werk
Heute war mal wieder Zukunftstag und auch im Christophorus-Werk konnten viele Kinder und Jugendliche mal schauen, was Mama, Papa, die Eltern von Freunden oder auch die Kollegen der Eltern so tagtäglich in ihrem Beruf machen.

Bei Helge Sonnenberg in der Logopädie saßen um 9h00 bereits drei junge Damen in großer Erwartung auf das, was da gleich in ihrer ersten Logopädie-Therapie-Sitzung auf sie zukommen sollte. Maren Strieth, Julia Denk und Luisa Schulze, alle aus der 9. Klasse, machten denn auch engagiert bei dem aufregenden Dino-Spiel mit, in dem es für den kleinen Fin um unterschiedliche Betätigungen der Mundmuskulatur und der Lippen ging. Luisa möchte im kommenden Jahr gerne ich Schulpraktikum im Sprachheilkindergarten machen und war daher besonders neugierig auf die Arbeit eines Logopäden. „Is schon cool, dass wir da einfach so mitmachen können“, war ihr begeistertes Fazit nach der Therapieeinheit.

Bei Klaus Kruse im Galabaubereich des Berufsbildungswerks hatten sich zwei junge Herren eingefunden: sein Sohn Sebastian und dessen Freund Niklas Völker aus der 7. Klasse der Friedensschule. „Im letzten Jahr waren wir zusammen bei meinem Vater, jetzt wollte wir zusammen zu Sebastians Vater.“ Die Berufe der Väter – der eine im Galabau der andere in der EDV tätig – könnten wohl unterschiedlicher kaum sein, aber genau das reizte auch die beiden Jungen. Ihnen gefiel es an beiden Arbeitsplätzen! Doch trotz des abwechslungsreichen Arbeitstages mit Steinauslieferungen, Pflasterarbeiten und Minibaggerfahren stand für Niklas mittags schon fest: ich mache später was mit Computern.

In der 3c der Castellschule schließlich war heute einen Tag lag Hanna Witzleben zu Gast. Sie ist 12 Jahre alt und geht in die sechste Klasse der Marienschule. Sie fühlte sich auf Anhieb pudelwohl in „ihrer“ Klasse. „Ich finde die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen interessant. Ich mag das nicht, dass andere oft nichts mit ihnen zu tun haben wollen!“ Für sie steht bereits jetzt ziemlich klar fest, dass sie später beruflich in dieser Richtung etwas machen möchte.