Ene, mene mu, und aus bist du!
Christophorus-Werk und Stadt Lingenengagieren sich für die Sprachförderung in Lingener Kindergärten
Dass Sprachförderung durch Tanz, Musik, Reim und Rhythmus nicht nur Kindergartenkindern Spaß macht, konnte man bei einer eigens für die mit Sprachförderung im Vorschulalter betrauten Personen organisierten Veranstaltung in den Räumen des Christophorus-Werkes Lingen beobachten. Es wurde viel gehopst, die Arme und Beine geschlenkert und vor allem auch gesungen und alles zum Wohle der Sprache unserer Kinder. Insgesamt 56 Teilnehmer ließen sich von der Referentin Ingrid Clausmeyer aus Osnabrück für neue Möglichkeiten der Sprachförderung im Kindergartenalltag begeistern. Entstanden war die Veranstaltung auf Initiative der Frühförderung und Entwicklungsberatung des Christophorus-Werk Lingen e. V. und der Sprachförderung der Stadt Lingen.

Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass die Beherrschung der Sprache eine Grundvoraussetzung für die Bildungschancen von Kindern darstellt. Hieraus ergibt sich die besondere Bedeutung der Förderung der Sprach- und Sprechfähigkeit in Kindergärten und Grundschulen. Eine spezielle Förderung wird dabei auch von Seiten der Stadt in den Lingener Kindergärten angeboten, gerade für Kinder, die noch nicht in die Schule kommen, aber der Förderung trotzdem bedürfen. Einen wichtigen Beitrag zur Sprachentwicklung können Angebote aus den Bereichen Tanz, Musik, Reim und Rhythmus bilden. Die Bedeutung und die Wechselwirkung von Sprache, Bewegung und Rhythmus für die menschliche Entwicklung im Zusammenhang mit ganzheitlichem Lernen wurde schon zu Zeiten von Aristoteles erkannt und in der Erziehungspraxis umgesetzt. Heute wird sie zunehmend im schulpädagogischen Bereich (wieder-) entdeckt und trägt dazu bei, erste Erlebnisse mit der Verbindung von Rhythmus, Bewegung und Sprache zu ermöglichen. Der aktive Umgang mit dem Körper eröffnet elementare Erfahrungs- und Handlungsräume, z.B. auch zur Förderung der Sprach- und Lesekompetenz.