Das tägliche Miteinander verbessern
Mitarbeiter erlernten die videogestützte Analyse von Alltagssituationen
Nach rund zweijähriger Dauer freuten sich jetzt vier Mitarbeiter des Christophorus-Werkes Lingen über den erfolgreichen Abschluß der Zusatzausbildung zum Video-Home-Trainer und Video-Interaktions-Begleiter. Aus Anlaß der Zertifikatsübergabe wurde eine kleine Feierstunde in den Räumen des Christophorus-Werkes abgehalten. Erfolgreich absolviert haben die Weiterbildungsmaßnahme Uwe Freckmann, Sabine Wachalski, Tanja Schulte und Karin Gosfeld-Kruthaup. Eine besondere Danksagung galt dem Leiter des Berufsbildungswerkes und Initiator der Weiterbildung, Klaus van Kampen, der das Projekt maßgeblich mit ins Leben gerufen hatte.

In der zweijährigen, berufsbegleitenden Ausbildung ging es vor allem darum, Kommunikationsprobleme überall dort, wo Menschen miteinander arbeiten und leben, zu verbessern. Dazu war es notwendig direkt vor Ort kurze Videoaufnahmen zu erstellen und anschließend gemeinsam auszuwerten. Die eigentliche Analyse zielte im ersten Schritt in einer Art Resssourcenorientierung darauf ab aufzuzeigen, welche positiven Ansätze bereits vorhanden waren. Im Anschluß wurden dann in Zusammenarbeit mit den Trainern Vorschläge erarbeitet, wie das eigene Verhalten weiter verbessert werden könne. Das beschriebene Verfahren hat sich seit seiner Einführung im Jahre 1986 aufgrund der direkten und leicht verständlichen Verwendung von Bildmaterial anstelle langer Erklärungen in der Praxis bewährt. Verwendung findet diese Methode bei Erziehungsproblemen in Familien genauso wie bei der Analyse des täglichen Umgangs von Führungskräften mit ihren Mitarbeitern.