Kooperationsvertrag der Lingener Bürgerstiftung mit dem Christophorus-Lingen e.V. unterzeichnet
Zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages trafen sich heute Vertreter der Lingener Bürgerstiftung und des Christophorus-Werk Lingen e.V. Hintergrund ist die Mitfinanzierung des geplanten Modellprojektes „LinaS – Lingen integriert natürlich alle Sportler“, bei denen beide Partner Ressourcen zur Verfügung stellen um das Gelingen dieser in Deutschland einmaligen Initiative zur Integration von Menschen mit Behinderungen in öffentliche Vereine und Verbände zu gewährleisten.

Die Lingener Bürgerstiftung stellte bei Projektstart Mittel in Höhe von einmalig 20 000,- € und in den drei Folgejahren jeweils 10 000,-€ für die notwendige Ausbildung der Fachübungsleiter in den teilnehmenden Lingener Vereinen zweckgebunden zur Verfügung. Weiterhin sollen zielgerichtet Material und Sportgeräte zum Einsatz kommen, welche für ein konkretes Sport- und Freizeitangebot der Menschen mit Behinderung erforderlich sind.
Das Christophorus-Werk Lingen e.V. stellt seinerseits zunächst zeitlich befristet mit Frank Eichholt einen Sozialpädagogen für die Entwicklung, Planung und Gestaltung dieses Projektes zur Verfügung.
Oberbürgermeister Heiner Pott übernahm die Schirmherrschaft und sprach von einem der wichtigsten Projekte der Stadt Lingen.
Auch die Überprüfung von Unterstützungsmöglichkeiten wie beispielsweise die Vergabe von Kapazitäten von Sportanlagen sowie eine Kooperation mit den LinaS-Verantwortlichen wurden von Seiten der Stadt beraten.
Die vor Ort ansässige Elterninitiative „Mittendrin“ will das Vorhaben ebenfalls unterstützen und eine Beratung „von Eltern für Eltern“ anbieten.
Besonders erfreulich ist, dass bereites der Behindertensportverband Niedersachsen sich bereit erklärte LinaS umfangreich zu unterstützen und diese Ausbildung der möglichen Fachübungsleiter in Lingen stattfinden zu lassen und die Inhalte dem Einzelfall passgenau zu gestalten. Eine Unterstützung für die Vereine ist für den BSN selbstverständlich.
Weitere Unterstützer wie beispielsweise der Rotary Club, die Volksbank Lingen und viele Interessierte aus der Wirtschaft machen Mut und geben Hoffnung für das Gelingen, zeigen aber auch, dass auch in Zukunft erhebliche Mittel notwendig sind, um eine Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
Inwieweit nun ein offizieller Projektstart erfolgen kann, hängt unmittelbar von der Schaffung einer leitenden Projektstelle ab. Hier sollen alle Prozesse und Netzwerke zusammenlaufen, koordiniert werden und Weiterentwicklungen erfolgen.