Pott: Exzellent und beispielhaft
Umweltpreis für das Georgianum, die GS Darme und das Christophorus-Werk
"Wer einmal gesehen hat, wie viel unsere Schulen für die Umwelt getan haben, kann nur zu dem Urteil gelangen: Das ist exzellent und beispielhaft."
Mit diesem Lob zollten Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott und die Vorsitzende des Umweltausschusses, Brigitte Brüggemann, im Verlauf der Sitzung des Rates der Stadt lingen den Schulen Respekt und Anerkennung, die sich an dem "Umweltpreis 2008" beteiligt haben.
Unter den insgesamt sieben eingereichten Vorschlägen und Bewerbungen, zusammen mit 1500 Euro dotiert, gewann das Gymnasium Georgianum den 1. Preis mit 700 Euro. Den zweiten Preis teilten sich die Grundschule Darme und die Tagesbildungsstätte Christophorus-Werk mit jeweils 400 Euro.

In seiner Laudatio würdigte Pott die Umgestaltung eines Schulhofbereiches zu einem "grünen Klassenzimmer" und die Anlage eines "Jahreszeitbeetes" der Grundschule Darme als überzeugend. Hier lade eine kleine grüne Oase zum Lesen, Lernen, Musizieren oder zum Spielen und Ausruhen ein. Außerdem könne man hier die Natur nicht nur beobachten, sondern auch pflegen und gestalten.
Die Tagesbildungsstätte habe sich mit dem Projekt "Waldklassenzimmer" ähnliche Ziele gesetzt und ermögliche nun ihren Schülern, das erlernte theoretische Wissen durch das Erleben, Nutzen und Pflegen des "Waltklassenzimmers" praktisch zu erfahren.
Für das Georgianum nannte Pott beispielhaft die Fortsetzung der naturnahen Umgestaltung des Schulgeländes und die Anlage eines Schulgartens; die Durchführung eines Schulprojekttages zum Thema "Umwelt und Energie"; den Bau einer Wetterstation; Pflegemaßnahmen in einem Naturschutzgebiet und eine Baumpflanzaktion in Altenlingen.
Pott würdigte nach der Ehrung der Preisträger noch einmal das Engagement aller beteiligten Schulen und stellte heraus, dass es einen "langen Atem" braucht, um solche Projekte durchzuführen".
Mit Blick auf das "Jahreszeitenbeet" der Grundschule Darme meinte Frau Brüggemann augenzwinkernd: "Dort müssten jetzt eigentlich Astern blühen."
Der Umweltpreis wird seit 1986 vergeben. Der Umweltausschuss hatte in 2008 beschlossen, diesen Preis auf Kinder und Jugendliche auszurichten.
Quelle: Lingener Tagespost