"Weise mir den Weg!"
Christophorus-Werk feierte mit allen Beschäftigten, Schülern, Kindern und Bewohnern

Über 2000 Mitarbeiter und Betreute feierten bei wunschgemäß trockenem Wetter das alle drei Jahre stattfindende Christophorus-Fest. Ein Wald von Ver-kehrsschildern schmückte nach dem großen Eröffnungsgottesdienst die Bühne – Mitarbeiter und Betreute des Christophorus-Werkes hatten das Motto des diesjährigen Festes „Weise mir den Weg“ wörtlich genommen und ihre Gedanken, was dieses Motto mit den einzelnen Abteilungen des Christophorus-Werkes zu tun hat, in Form von Verkehrsschildern zum Ausdruck gebracht. Ganz geläufige Verkehrszeichen deuteten auf diese Weise die im Christopho-rus-Werk geleistete Arbeit. So kam beispielsweise aus dem zum Christophorus-Werk gehörenden Wohnheim in Schapen eine Erklärung des Schildes „Vorfahrt achten“ durch ein Bibelzitat: „Einer achte den anderen höher als sich selbst“. Die Erklärung der Bewohner lautete hierzu: „Das Prinzip macht Sinn: Es entsteht Frieden und ein gutes Miteinander. Und es macht Sinn, dem anderen die Vorfahrt zu lassen, denn am Ende profitiert jeder selbst. Auch wer nicht zählen kann, zählt mit, und auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen.“

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst startete das von allen heiß ersehnte Fest. Für die Kleinen Ponyreiten, Streichelzoo und Karussell, für die Älteren Bullriding, Bungeerun, Kletterwand und vieles vieles mehr. Jeder kam auf seine Kosten und die gute Stimmung stand Groß und Klein förmlich ins Gesicht geschrieben. Dazu trugen auch die zahlreichen Essens- oder Getränkestände bei.
Ein weiteres Highlight des Festes war die große Tombola, bei der als Hauptpreise ein Fahrrad, eine Stereoanlage und ein CD-Radio-Recorder zu gewinnen waren. Die 4000 Lose waren in kürzester Zeit ausverkauft und bei den insgesamt 600 Gewinnen gab es bald viele glückliche Gesichter auf dem Gelände des Christophorus-Werkes.
Das Fazit aller lautete am Abend: Ein tolles Fest – wie freuen uns schon auf das nächste in drei Jahren!