Neue Außenstelle des Heilpädagogischen Kindergartens des Christophorus-Werkes
Zwei Gruppen in Spelle eröffnet

Margret Feldmann, Leiterin des Heilpädagogischen Kindergartens (HPK), und Georg Kruse, geschäftsführender Direktor des Christophorus-Werkes, zeigten sich während eines Pressegespräches begeistert von der Möglichkeit der Weiterentwicklung, die sich für den HPK in Spelle ergeben hat. Das Christophorus-Werk hatte in einer internen Analyse des Heilpädagogischen Kindergartens festgestellt, dass ein großer Teil der betreuten Kinder aus der Gegend um Spelle stammen. Somit lag die Überlegung nahe, diesen Kindern und ihren Eltern den weiten Anfahrtsweg nach Lingen zu erspart.
In den ehemaligen Räumen der AOK-Geschäftsstelle können nun bis zu zwölf Kinder mit Behinderungen von vier Heilpädagogen betreut werden. Dabei haben die Kinder die Möglichkeit, die Infrastruktur des direkt nebenan gelegenen St.-Johannes-Kindergartens mitzunutzen.

In den bereits vorhandenen Zaun wurde eine Pforte eingebaut, so dass der Kinderspielplatz des Regelkindergartens nun auch von den im HPK betreuten Kindern mitgenutzt werden kann.
Die neue Außenstelle des Heilpädagogischen Kindergartens stellt somit ein Entgegenkommen des Christophorus-Werkes gegenüber den Kindern und ihren Eltern aus der Region rund um Spelle dar. Gleichzeitig kann das Christophorus-Werk damit aber auch der politischen Forderung nach Dezentralisierung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen nachkommen. Eine gelungene Lösung also für alle Seiten, wie auch Margret Feldmann findet. Sie freut sich bereits auf die gute Zusammenarbeit mit ihrer Kollegin Christel Clausmeyer vom St.-Johannes-Kindergarten. „Sowohl die Kinder als auch die Erzieherinnen werden ganz neue und schöne Erfahrungen machen können und damit haben wir auch die Möglichkeit, den Integrationsgedanken weiter zu forcieren.“