Rallye der Sinne
Heilpädagogischer Kindergarten führt Projekttage durch
Auch in diesem Jahr hat das Organisationsteam des Heilpädagogischen Kindergartens wieder ein Projekt vorbereitet: die „RALLYE DER SINNE“.

Mit diesem Projekt sollten die Kinder alle Sinne wieder neu erfahren und erleben. Einer der Schwerpunkte war auf einen kind-. bzw. förderungsschwerpunktgerechten Einsatz von unterschiedlichen Fahrzeugen gelegt.
An zwei aufeinander folgenden Tagen durften zunächst die Mäuse-, Spatzen- und Bärengruppe und dann die Frosch-, Schmetterling-, Zebra- und Giraffengruppe bei klasse Wetter mitmachen.
Sehr wichtig war es dem Vorbereitungsteam, dass alle Kinder sich an ihren Stärken und Fähigkeiten orientiert, an den unterschiedlichen Übungen beteiligen konnten. Die Disziplinen wurden ausgewählt nach Körperkoordination, Wahrnehmung, Feinmotorik, Wortgedächtnis, Mundmotorik und Situationen aus dem Gruppenalltag.
Motopädische und logopädische Therapieelemente flossen natürlich auch mit ein. Hier konnten zum Beispiel Seifenblasen gepustet werden, die die Lippenspannung verbessern.

Die Fahrzeuge wurden durch die pädagogischen Mitarbeiter vorgestellt und der Umgang in den Gruppen fleißig geübt, denn es galt einen Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden abzufahren.
Zehn Stationen mussten bewältigt werden.
An jeder Station stand eine Sinneswahrnehmung im Vordergrund.
An der ersten Station wurden in großen Säcken kleine Fahrzeuge ertastet und benannt.
Die zweite Station verlangte ein visuelles Gespür, da hier die großen Fahrzeuge standen. Unterstützt durch Geräuschangebote, wie Hupe oder Fahrradklingel wählten die Kinder Fahrzeuge aus.
Diese kamen auch in einem praktischen Teil innerhalb eines Slalomparcours sofort zum Einsatz.
Eine große Herausforderung für die kleinen „ Michael Schuhmacher“ stellt eine Doppelwippe dar, die aber behutsam gemeistert wurde.
Der Zielgraden vorgeschaltet lag noch eine Ampelanlage auf dem Weg, an der es galt die Farben zu erkennen und eine Entscheidung zu treffen. Fahre ich, oder bleibe ich stehen.
Kurze Wartezeiten wurden individuell Überbrückt, wie z.B. mit malen und Fahrzeugpuzzlen.
Bei hervorragender Stimmung und lautstarker Unterstützung aller Teilnehmer bebte der Parcoursplatz. Jeder gab sein Bestes an den Stationen, denn es galt ja einen „Rallyepass“ zu gewinnen.
Nachdem jeder, einschließlich der Mitarbeiter, seine Höchstleistung erbracht hatte, kam es zur verdienten „Teilnehmerehrung“. Die interdisziplinäre Förderung der Kinder wurde tatkräftig durch den Haustechnischen Dienst (HTD) und die Praktikantinnen der Gruppen unterstützt.
An dieser Stelle auch den pädagogischen Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön!
Für die Zukunft ist ein „Tag der Bälle“ mit motopädischen und logopädischen Inhalten“ angedacht.
Text Helge Sonnenberg