Kindergarten Regenbogen will zum 'Haus der kleinen Forscher' werden
Sprachheilkindergarten des Christophorus-Werkes beteiligt sich an Initiative zur Erforschung von Naturwissenschaften und Technik mit Kindern im Vorschulalter
Kinder sind neugierig und wollen die Welt entdecken. Aber sie wollen nicht nur entdecken, sondern auch verstehen: Warum ist Wasser nass? Was ist Luft? Warum kann ein Schiff schwimmen, ein Stein aber nicht? Durch die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wurde eine Bildungsinitiative für Kindergärten und Kitas gestartet die sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder bereits im Vorschulalter spielerisch an Naturwissenschaft und Technik heranzuführen.

"Neugierde wecken, gemeinsam Neues entdecken, Zusammenhänge erkennen" – nach Worten der für Forschung und Bildung zuständigen Ministerin Dr. Annette Schavan, die die Schirmherrschaft der Initiative übernommen hat, ist "die Qualität der Bildung im frühkindlichen Alter von herausragender Bedeutung für die Entwicklung der Kinder und damit auch für die Gestaltung unserer Gesellschaft. Bildung ist der Schlüssel zur Chancengerechtigkeit. Wenn früh Potentiale entdeckt oder Defizite erkannt werden, können die Weichen zur besonderen Förderung gestellt werden." Das 'Haus der kleinen Forscher' sei ein vorbildliches Kooperationsvorhaben für bessere frühkindliche Bildung.
Auch der Sprachheilkindergarten Regenbogen des Christophorus-Werkes beteiligt sich an dieser Bildungs-Initiative. Die Erzieherinnen Andrea Frerich und Birgit Giesen nehmen von nun an in regelmäßigen Abständen an Fortbildungsveranstaltungen teil, in denen ihnen einfache naturwissenschaftliche Experimente gezeigt und erklärt werden.

Zusätzlich dazu bekommen sie Lehr- und Arbeitsmaterialien mit an die Hand, mit deren Hilfe sie ihren Schützlingen die Welt der Naturwissenschaften verständlich näher bringen können. „Ich freue mich schon darauf die kindgerechten Experimente mit in den Kindergarten zu nehmen und hier ausprobieren zu können“, äußerte sich Birgit Giesen begeistert über das Projekt. „Ich denke, dass da viele spannende Versuche dabei sein werden und über den Spaßfaktor kann man Kindern ganz viel Nahe bringen!“, ist sich die Erzieherin sicher. „Vielleicht sind ja auch für mich selber ein paar neue Erkenntnisse dabei…“ Zusammen mit ihrer Kollegin freut sie sich schon auf den ersten Fortbildungstag am 12. Oktober.

Um die naturwissenschaftliche Bildung schon im frühkindlichen Bereich nachhaltig zu verbessern, ist das 'Haus der kleinen Forscher' als offenes Kooperationsprojekt geplant. Interessierte Unternehmen und Institutionen sind eingeladen, sich zu engagieren. Auch ein Patenprogramm ist vorgesehen, bei dem sich Personen mit naturwissenschaftlichem oder technischem Hintergrund in den Kindergartenalltag miteinbringen können. Sie beantworten Fragen der Kinder, führen Experimente durch oder laden die Kinder an ihren Arbeitsplatz ein. Vorbildliche Kindergärten und Kitas, die sich an dem Programm des 'Hauses der kleinen Forscher' beteiligen, erhalten ein Qualitätszertifikat und werden zu Häusern der kleinen Forscher. Getragen wird die Bildungsinitiative für Kitas und Kindergärten von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Siemens AG, der Dietmar Hopp Stiftung GmbH sowie der Unternehmensberatung McKinsey & Company.
Weitere Infos findet man unter www.haus-der-kleinen-forscher.de