Spatenstich für neues Wohnheim des Christophorus-Werkes
Schaffung von insgesamt 24 Einzelwohneinheiten läuft an

„Veränderungen wagen, Visionen gestalten: Wer mittendrin wohnt, ist näher dran“ – so lautet einer der Leitsätze des Förderprogramms der Aktion Mensch, über welches das Christophorus-Werk Lingen im Februar diesen Jahres einen Zuschuss von 350.000€ für den Neubau von zwölf Wohneinheiten zugesagt bekam. Nach der notwendigen Planungsphase konnte nun der erste offizielle Spatenstich unter Mitwirkung von Martina Brinkmann als 1. Vorsitzenden des Heimbeirates, der Geschäftsführung und des Vorstandes des Christophorus-Werkes sowie der zweiten Bürgermeisterin Monika Heinen und der Behindertenbeauf-tragten des Landkreises Emsland, Ursula Mersmann, gemacht werden. Als 1. Vorsitzender des Vereins Christophorus-Werk Lingen e. V. freute sich Werner Franke besonders darüber, die Anwesenden zu diesem freudigen Ereignis begrüßen zu können.
Solche Post bekommt man gerne: Die Geschäftsleitung des Christophorus-Werkes freute sich riesig, als im Februar ein Schreiben der „Aktion Mensch“ ins Haus flatterte, in dem die Zusage für einen Bauzuschuss in Höhe von 350.000€ gemacht wurde.
Bereits Ende 2005 hatte sich das Christophorus-Werk um die Förderung eines neuen Wohnheims beworben, denn ohne diese Hilfestellung wäre der Neubau einer Wohnanlage für zwölf Menschen mit geistiger Behinderung nicht möglich gewesen. Der Spatenstich markiert nun den Anfang der Bauphase und damit den Beginn der Umsetzung eines lange ersehnten Projektes.

„Wichtig bei diesem Vorhaben ist die Qualitätsverbesserung des bisher Vorhandenen. Es werden nämlich insgesamt nicht mehr Wohnheimplätze geschaffen, sondern zusätzlich zu dem nun hier an der Ankestraße begonnenen Neubau, werden im Wohnheim Darme zwölf Doppelzimmer in Einzelzimmer umgewandelt. Durch die Schaffung von somit 24 Einzelzimmern können wir den veränderten Bedürfnissen der bei uns lebenden Menschen gerecht werden“, äußerte sich Geschäftsführer Georg Kruse zufrieden.
Auch die Wohnheimleiterin Marita Rosken ist begeistert über die neu entstehenden Mög-lichkeiten und vor allem auch von den Reaktionen der Betroffenen und von deren Angehörigen: „Sie freuen sich alle riesig und sind natürlich in die Planungen mit einbezogen. Das wird schließlich für diejenigen, die umziehen ein großer Schritt sein. Einige wohnen schon sehr lange im Wohnheim Darme und ein Umzug ist dann wirklich eine große Sache.“