Großer Zuspruch beim Zukunftstag im Christophorus-Werk
Den 26. April werden sicherlich viele Jungen und Mädchen in Erinnerung behalten, denn an diesem Tag hatten sie die Möglichkeit, in Berufe reinzuschnuppern, zu denen sie sonst vielleicht keinen Zugang hätten. Im Christophorus-Werk hatten sich jedenfalls eine ganze Menge Schülerinnen und Schüler angemeldet. Viele begleiteten ihr Väter oder Mütter, Onkel oder Tanten, die Nachbarin oder einfach eine gute Freundin, von der ein Elternteil im Christophorus-Werk arbeitet.

Darlyn Kieseling (6. Klasse in der Friedensschule) und Elena Krämer (9. Klasse der Gebrüder-Grimm Schule) verbrachten ihren Tag in der Tagesförderstätte. Elena schwebt für die Zukunft ein Beruf im sozialen Bereich vor und beide fanden den Umgang mit den zu betreuenden Menschen in der Tagesförderstätte faszinierend. "Ich finde es toll, wie man mit den Menschen hier spricht und sie versteht, auch wenn es manchmal ziemlich schwierig ist", erklärte Elena.

Sebastian Norda bekam heute Unterstützung bei seinen Leseübungen von Lena Grundke (6. Klasse der Gesamtschule Emsland). Der Sprung ins kalte Wasser, also das Mithelfenkönnen, gefiel Lena sehr gut. Interessant war für sie auch zu sehen, wie weit die Schüler in der Tagesbildungsstätte sind, die genau wie sie selber die 6. Klasse besuchen.
Bei den Gärtnern des BBWs waren heute drei „Praktikanten“ zu Gast. Michael Brand zeigte als Ausbilder Jessika Hüsers und Laura Herbers (beide 5. Klasse Marienschule) und seinem Sohn Kevin wie man Blumen umtopft und auf ging’s, egal ob die Hände dreckig wurden...
Julia Murra und Marion Flatke (beide 8. Klasse Franziskusgymnasium) schnupperten heute bei den Hauswirtschafterinnen des BBWs rein. Eigentlich ja eher ein Beruf, den man Frauen zuordnen würde aber „Wir backen heute beide zum ersten Mal Brötchen!“, war die klare Ausage der beiden Mädchen, die mit viel Spaß bei der Sache waren.
Frederike Medro (8. Klasse Realschule Haselünne) schaute sich heute an, was ihr Vater einmal in der Woche auf dem Reiterhof Bockmeyer so macht. Pferde mochte sie schon immer gerne und langweilen musste sie sich auf dem Reiterhof auch nicht, sie durfte als erstes den Pferdestall ausmisten bis ihr der Schweiß auf der Stirn stand.

Anna Meemann (7. Klasse der Marienschule in Schwagstorf) begleitete heute ihren Vater zur Arbeit. Er ist in der Werkstatt am Herrenkamp beschäftigt und so saßen Vater und Tochter heute nebeneinander an der Werkbank und produzierten Handmuster für Überlaufroste in Schwimmbädern und Fahrhänger. Anna hatte sichtlich Spaß an der Arbeit und war mit viel Engagement bei der Produktion dabei, nachdem sie sich erst mal bei einem Rundgang einen Überblick in der Werkstatt verschafft hatte.

Auch die Schülerinnen und Schüler, die rund um die Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt waren, wurden nachmittags durch die Werkstatt geführt, um einmal alles gesehen zu haben.
Allen Jungen und Mädchen hat es hoffentlich gefallen, einen Einblick in das Alltagsgeschäft des Christophorus-Werkes zu bekommen und vielleicht hat der ein oder andere ja auch tatsächlich durch den heutigen Tag eine Idee bekommen, welchen Beruf er nach der Schule ergreifen möchte...