Sonnenschein und interessierte Besucher
Positive Resonanz beim 1. Tag der offenen Tür im Berufsbildungswerk
Über strahlenden Sonnenschein und die stattliche Anzahl von fast 1000 Besuchern konnte sich das Berufsbildungswerk Lingen bei seinem ersten Tag der offenen Tür freuen. Alle Abteilungen hatten sich in den vergangenen Wochen herausgeputzt und stellten nun ihre verschiedenen Tätigkeitsbereiche vor.

In den Ausbildungsbereichen präsentierten Auszubildende und Ausbilder gemeinsam ihr Tagesgeschäft. Die Gärtner zeigten das Pikieren von Blumen, die Metaller führten das Prägen von Autonummern vor, die Maler demonstrierten unterschiedliche Techniken des Wandanstrichs, bei den Tischlern konnte der Handbetrieb kleiner Holzpropeller ausprobiert werden und bei den Hauswirtschafterinnen gab es selbstgemachte Obst- und Gemüsetränke, frisch gebackene Minibrötchen und delikate Dipps zu probieren.

Für das leibliche Wohl war auch ansonsten gut gesorgt, denn der Hauswirtschaftsbereich und auch die Wohngruppen des Internats hatten im Vorfeld in großen Mengen hervorragenden Kuchen gebacken und für das Mittagessen hatte die Küche des Christophorus-Werkes verschiedene Suppen vorbereitet.
Neben dem Ausbildungsbereich waren auch die Internate und der Freizeitbereich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Die verschiedenen Fachdienste gaben hier Einblicke in ihre Arbeit anhand von Computersimulationen, der Demonstration von Lernprogrammen und psychologischen Tests. In der Turnhalle des Berufsbildungswerkes war ein Parcours für Kinder aufgebaut, an dem sie unterschiedliche Fähigkeiten testen oder aber auch einfach ihr Energie abreagieren konnten, in dem sie auf dem Riesentrampolin rumhüpften.

MdL Heinz Rolfes, die Sozialdezernentin des Ladkreises Emsland, Henni Krabbe und Oberbürgermeister Heiner Pott nebst Gattin Traute machten gemeinsam mit den Vertretern der Presse und der Leitung des BBWs und des Christophorus-Werkes den vorgezeichneten Rundgang. Dabei ließen sie sich nicht nur die Fakten des Berufsbildungswerkes erläutern, sondern bekamen manchmal auch praktische Erklärungen von den Auszubildenden.