Kaffee und Kuchen - Spiel und Spaß
1. Offener Treff im Mehrgenerationenhaus für Menschen mit und ohne Behinderung oder psychische Erkrankung

Eine fröhliche Atmosphäre herrschte beim 1. Offenen Treff im Mehrgenerationenhaus, der von Mitarbeitern des Christophorus-Werkes organisiert worden war und sehr gut angenommen wurde.
Die knapp 20 gekommenen Personen saßen in Grüppchen an verschiedenen Tischen, tranken Kaffee, aßen Kuchen und spielten mit viel Spaß: Halma, Fang den Hut, Mensch ärgere dich nicht, Uno, Slotter – man könnte die Liste noch weiterführen. Man hörte das Klackern der Würfel, den Jubel, aber auch die bedauernden Ausrufe, wenn etwas nicht klappte.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem ersten Angebot, dass wir hier schaffen konnten“, äußerte sich Stefan Höge gut gelaunt. Er hatte diesen 1. Offenen Treff für Menschen mit und ohne Behinderung oder psychische Erkrankung gemeinsam mit seiner Kollegin Christiane Reinel vorbereitet. „Das erste Ziel haben wir erreicht: Wir wollten die Menschen ins Mehrgenerationenhaus holen, damit sie hier einen Ort finden, an dem sie sich auch außerhalb ihres sonstigen sozialen Umfeldes treffen können. Außerdem wollten wir ihnen die Möglichkeit geben, sich untereinander kennen zu lernen. Das haben wir durch das Medium Spiel erreicht – hier mischt sich alles bunt durcheinander.“

Fast alle Anwesenden waren Klienten des ambulanten Wohnens und kannten einander daher nicht unbedingt. Zu diesem ersten Offenen Treff waren einige noch mit ihren Betreuern gekommen, denn eine neue Umgebung verunsichert oft zunächst. „Unser Ziel ist es, dass Men-schen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen bald wissen, dass hier ein Anlaufpunkt für sie ist und dass sie sich dann auch ohne ihre Betreuer zu uns auf den Weg machen“, erklärte Höge die Zielsetzung der Einrichtung. „Schön wäre es natürlich auch noch, wenn irgendwann auch Menschen ohne Behinderungen oder Erkrankungen dazu kommen würden...“
Die Anwesenden fühlten sich jedenfalls sichtlich wohl in der ungezwungen Atmosphäre, bei Kaffee, Kuchen und Spielen.
Neben der Einrichtung des Offenen Treffs, die einmal im Monat stattfinden soll, bietet Stefan Höge auch eine Beratungsstunde einmal wöchentlich Donnerstags von 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr an. Hier kann er generell über das Hilfsangebot des Christophorus-Werkes oder auch über spezifischere Fragestellungen wie zum Beispiel das Thema des ambulant betreuten Wohnens oder den Heilpädagogischen Kindergarten informieren. Alle Betroffenen oder deren Angehörige sind herzlich Willkommen.