Sicherheit für Metaller
Arbeitsschutztraining in Gut Hange

An zwei Tagen in der vergangenen Woche fand in Gut Hange zum wiederholten Male ein Sicherheitstraining für Angestellte aus verschiedenen Werkstätten für behinderte Menschen statt.
Diesmal kamen die Teilnehmer aus dem Metallbereich der Werkstätten in Ledde, Altenoythe und Lingen.
Die Gesundheit steht bei sehr vielen Menschen ganz oben auf ihrer persönlichen Wunschliste – ein Grund mehr, warum Arbeitsschutz ein wichtiges Thema ist. Nicht nur der richtige Umgang mit Maschinen und Werkzeugen ist unerlässlich, auch Arbeitskleidung oder Sonderausstattungen wie Schutzbrillen oder Schutzhelme können bei einem Unfall von entscheidender Bedeutung sein. Um nochmals die notwendigen Schutzgegenstände vorzustellen und auf deren Wirksamkeit im Erstfall hinzuweisen, gab es in den Seminarräumen von Gut Hange kleine Vorträge zu verschiedenen Themen und intensive Gespräche danach.

Franz Marx, der Sicherheitsfachkraft des Christophorus-Werkes stellte beispielsweise alles vor, was zu einer vollständigen Sicherheitsbekleidung dazu gehören kann, von der Schutzbrille über die Ohrenschützer und die Atemschutzmaske bis hin zu den Sicherheitsschuhen. „Nicht alles wird natürlich an jedem Arbeitsplatz benötigt. Da gibt es die individuellen Sicherheitsmaßnahmen, die vom Arbeitgeber festgestellt werden. Danach sollte man sich dann richten“, erklärte Franz Marx. Marx erläuterte auch, wie wichtig es sei, eine persönliche Schutzausrüstung zu haben. „In der Regel geht man dann damit pfleglicher um und hygienischer ist es auch noch.“ Nebenan erklärte Hans Räder in der Theorie, wie man richtig mit einem Hubwagen umgeht und Mechthild Goldschmitt vom Medizinischen Dienst des Christophorus-Werkes erläuterte den Aufbau der Wirbelsäule, wie man richtig heben und tragen kann und was es für Entspannungstechniken bei Rückenproblemen gibt. Zu diesem vielseitigen Programm steuerte Harald Lenz von der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege noch einen Beitrag zum Thema Hautschutz bei – ein Thema, dass immer wichtiger im Arbeitsschutz geworden ist.

Die Firma Ludden erklärte verschiedenste Dinge rund um den Gehörschutz und Josef Hanneken verdeutlichte mit Unterstützung zweier Jugendlicher im Qualifizierungsjahr nochmals die Praxis des Arbeitsschutzes: wie beginnt die Arbeit an verschiedenen Maschinen, worauf muss besonders geachtet werden und warum kann es manchmal fatale Folgen haben, wenn die Arbeitsjacke nicht geschlossen ist oder lange Haare in eine Maschine geraten. Die Teilnehmer waren mit großem Interesse dabei und es entspannen sich intensive Diskussionen über die verschiedensten vorgetragenen Aspekte. Fazit dieses Sicherheitstrainings: Eine gelungene Veranstaltung, die notwenig ist, nicht langweilig war und wiederholt werden sollte!