Eigentlich gab es nur Sieger
Zweites Schwimm-Spiel-Fest der emsländischen Tagesbildungsstätten im Lingener Linus ausgetragen

Mit stürmischem Applaus wurde die erste Bürgermeisterin Ulla Haar im Speisesaal des Christophorus-Werkes begrüßt, denn damit war das letzte Startsignal für den heutigen Tag gegeben: Die langersehnte Siegerehrung konnte endlich beginnen. Zuvor hatten mehr als 70 Schülerinnen und Schüler aus den Tagesbildungsstätten in Papenburg, Meppen und Lingen mit viel Engagement und noch mehr Spaß im Lingener Linusbad um den Schulsieg gerungen.

Die Entscheidung fiel denkbar knapp aus: bei gleichem Endstand auf dem Punkteplakat landete Papenburg auf dem ersten, Lingen auf dem zweiten und Meppen auf dem dritten Platz! Gejubelt wurde allerdings, als ob alle den ersten Platz erreicht hätten.
Ulla Haar begluckwünschte alle Teilnehmer und richtete zudem noch Grüße vom Rat der Stadt aus.
Die teilnehmenden Schüler stammten aus der Mittelstufe, also den Klassen 4 bis 7, und durften teilweise mehrmals für ihre Schule ins Wasser springen. Dabei standen für die 11 bis 15 Jährigen nicht nur „normale“ Schwimmdisziplinen wie eine 4x25m-Staffel auf dem Programm.

Mindestens genauso spannend und auf jeden Fall lustiger waren die Wettkämpfe, bei denen die meisten bunten Plastikbälle aus dem Becken gefischt werden mussten oder tauchend Ringe vom Boden des Schwimmbeckens hochgeholt werden sollten. Besonders viel Spaß hatten die Beteiligten auch an der Disziplin „Reifentransport“, bei der sich ein Schüler auf einen großen Gummireifen setzen und ein anderer ihn durch das ganze Becken schieben musste.

Über mangelnde Anfeuerung konnten sich die Teilnehmer auch nicht beschweren. Die anwesenden Eltern, Freunde und Betreuer ließen es an Unterstützung nicht fehlen: es wurde kräftig geklatscht, gerufen und sogar manchmal getrampelt.
Am Ende waren sich alle einig, dass dieses Schwimm-Spiel-Fest wieder ein voller Erfolg war und man sich jetzt schon auf das nächste in zwei Jahren freuen kann.