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"Ein Ort für die ganze Familie"
Im Sommer 2007 soll in Lingen ein so genanntes "Mehrgenerationenhaus" eröffnet werden
Quelle: Lingener Tagespost vom 29. Juli 2006
"Wir wollen von möglichst vielen Menschen wahrgenommen werden und ziehen deshalb auch mit unserem 'Mehrgenerationenhaus' mitten in die Stadt."


Und nicht nur darüber waren sich Gisela Bohmer (KEB), Marita Theilen (SKF), Georg Kruse (Direktor Christophorus-Werk) und Pfarrer Franz Bernhard Lanfermeyer in einem Gespräch mit unserer Zeitung einig: Sie alle wollen unter einem Dach und quasi aus einer Hand einen Ort für Familien schaffen, in dem jeder, ob Jung oder Alt, zu allen Fragen des Lebens eine umfassende Betreuung erfahren. Offene Türen rennen die Initiatoren dieser Idee auch bei Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott und Dezernentin Dr. Claudia Haarmann ein.


"Es soll ein offener Treffpunkt für alle und jeden sein und als 'Erstkontaktstelle' für Beratungsangebote dienen", schwärmte Lanfermeyer. Aus dem Blickwinkel der Familie mit all ihren verschiedenen Facetten solle ein wirkliches Kompetenzzentrum eingerichtet werden.


"Wir alle sind in unseren ureigenen Aufgabenfeldern sattelfest und verfügen bereits jeweils über ein großes Netzwerk: Nun gilt es diese Netzwerke wiederum miteinander zu verknüpfen, um daraus noch weitere Synergien schöpfen zu können", betonte Kruse. So könnten mögliche Probleme auf kürzestem Wege gelöst werden.


"Natürlich wissen wir, dass der erste Schritt auch der schwierigste ist", berichtete Frau Theilen aus ihrer langjährigen Arbeit. Und weil das so ist, "haben wir auch vor, in dem Haus ein Café einzurichten, in welchem man sich erst einmal mit der Umgebung und den vielfältigen Angeboten und Informationen vertraut machen kann."


Dem pflichtete auch Frau Bohmer bei, die betonte, dass dieser neue Treff auch für Gruppen und Vereine offen stehe. "Auch diese Verbände und Institutionen können helfen, Probleme gerade in der Jugendarbeit zu beseitigen."


Überhaupt verstehe man sich als eine "wachsene Einrichtung" und als ein "lernendes Konzept", bei dem alle von- und miteinander profitieren.


Oberbürgermeister Pott und Frau Haarmann begrüßten nach der Vorstellung dieses "vorbildliche Konzept" für ein "Mehrgenerationenhaus" und sicherten in der Sache die volle Unterstützung der Stadt zu. "Toll, dass wir so etwas bekommen", zeigte sich Pott sehr angetan. Im Sommer 2007 soll das Haus eröffnet werden.