"Probleme durch Änderung der Vermittlungspraxis"
Christophorus-Werk betroffen - Rolfes führte Gespräche
Quelle: Lingener Tagespost vom 21. Juli 2006
Die Leitung des Christophorus-Werkes Lingen hat den Lingener CDU-Landtagsabgeordneten Heinz Rolfes auf eine völlig veränderte Vermittlungspraxis der Bundesagentur für Arbeit für junge Menschen mit Behinderungen aufmerksam gemacht.
In einem Gespräch mit der niedersächsischen Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann und der Staatssekretäring Dr. Christine Hawighorst hat Rolfes dieses Anliegen intensiv erörtert.
"Die Integration von Behinderten in den Arbeitsmarkt ist ein Kernanliegen niedersächsischer Landespolitik", erklärte Heinz Rolfes nach den Gesprächen im niedersächsischen Sozialministerium in Hannover. "Das Land Niedersachsen bemüht sich intensiv um zeitnahe Lösungen", so Heinz Rolfes.
Wichtig sei jetzt, dass alle Beteiligten weiter ernsthaft an einem langfristigen und tragfähigen Modell für die Integration von Behinderten in den Arbeitsmarkt arbeiten. Rolfes: "Die zuständige Regionaldirektion für Arbeit und die Agenturen vor Ort sind jetzt gefordert, für die zügige Belegung der Einrichtungen und die Nutzung des Angebotes der Berufsförderungswerke zu sorgen."
Die Fachkompetenz dieser Einrichtungen müsse den Menschen mit Behinderungen noch stärker zugute kommen. Dafür müssen die Einrichtungen aber auch belegt werden.
Heinz Rolfes wies darauf hin, dass sich das niedersächsische Sozialministerium und die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeinsam stark machen für eine Verbesserung der beruflichen Qualifikation und Arbeitsplatzsicherheit von behinderten Menschen. Das Land Niedersachsen werde die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen weiterhin durch das Integrationsamt mit Mitteln der Ausgleichsabgabe unterstützen.
Heinz Rolfes: "Damit haben wir ein gutes Förderinstrument. Wichtig ist aber auch, dass behinderte Menschen die häufig notwendigen Hilfen zur beruflichen Qualifikation erhalten - beispielsweise durch die Belegung der Berufsförderungswerke."